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Was zeichnet eine Labor-Schutzbrille aus?

Wenn im Labor experimentiert oder mit gefährlichen Stoffen hantiert wird, ist eine persönliche Schutzausrüstung für das Labor unerlässlich. Neben der Laborschutzkleidung wie Sicherheitsschuhen und Laborkitteln ist auch die Labor-Schutzbrille für die Arbeiten im Labor vorgeschrieben.

Bei chemischen Reaktionen können schnell gefährliche, reizende oder ätzende Stoffe verspritzt werden und die Augen gefährden. Aus diesem Grund ist eine Schutzbrille in der Chemie unerlässlich. Aber auch in anderen technischen Berufen wie bei der Metallverarbeitung oder auf Baustellen können Späne, Partikel oder Funken in der Luft eine Gefahr für das Augenlicht darstellen. Hier stellt eine Schutzbrille für das Labor sicher, dass die Augen vor Spritzern oder herumfliegenden Partikeln geschützt sind.

Schutzbrille für das Labor: Norm und gesetzliche Anforderungen

Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, muss eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes durchgeführt werden. Dort werden die potenziellen Gefahren benannt und Maßnahmen für deren Vermeidung festgelegt. Daraus leitet sich auch die persönliche Schutzausrüstung (PSA) für den Mitarbeiter ab, welche dann für die Tätigkeit zur Verfügung gestellt werden muss.

Wie alle anderen Teile der persönlichen Schutzausrüstung unterliegen auch Schutzbrillen der europäischen PSA-Verordnung EU 2016/425. Das bedeutet, nur die auf diese Art freigegebenen Artikel können in Europa in den Handel kommen. Für eine Schutzbrille für das Labor gilt die Norm EN166 (Persönlicher Augenschutz-Anforderungen). Diese Norm kann für individuelle Einsatzgebiete durch die weiteren EN-Normen EN167 – 175 und EN 379 ergänzt werden. Zusätzlich gelten EN-ISO-Normen der Augenoptik. Alle Schutzbrillen bei MedSolut.com erfüllen die notwendigen Normen für die zugesagten Einsatzgebiete und sind entsprechend gekennzeichnet.

Laborbrille: Kriterien für die Auswahl

Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungen existieren sehr unterschiedliche Anforderungen an Laborbrillen. Weitere Aspekte müssen die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigen. Daher lassen sich unter anderem die folgenden Merkmale unterscheiden.

Verstellbarkeit

Wie alle Brillen sollte auch eine Schutzbrille für das Labor über eine gute Passform verfügen, da sie über eine längere Dauer getragen wird. Um Druckstellen zu vermeiden, lassen sich der überwiegende Teil der Schutzbrillen so verstellen, dass das Brillengestell optimal zur Kopfform passt und keine Tragebeschwerden auftreten.

Eigenschaften der Gläser

An die Gläser der Schutzbrillen werden große Anforderungen gestellt. Eine wichtige Eigenschaft ist die Kratzfestigkeit, damit die Gläser lange halten. Weiterhin kann insbesondere für Überbrillen eine Beschichtung sinnvoll sein, die das Beschlagen der Gläser verhindert. Wenn die Laborbrille häufig von Kontaminationen gereinigt werden müssen, beispielsweise in Reinräumen oder in medizinischer Umgebung, sollte sie auch autoklavierbar sein und regelmäßige Hochdruck-Sterilisationsprozesse schadlos überstehen.

Zusätzlich können für das Hantieren mit ätzenden Chemikalien oder fliegenden Funken auch entsprechende chemikalienbeständige oder funkenbeständige Beschichtungen die Lebensdauer der Schutzbrille signifikant erhöhen.

Tönung der Gläser

Für unterschiedliche Arbeiten kann es sinnvoll sein, wenn die Brillengläser über eine Tönung verfügen. Beispielsweise reduzieren graue Tönungen die Intensität des eintretenden Lichtes, was bei greller Umgebung hilfreich ist. Gelbtönungen können Kontraste verstärken und die räumliche Wahrnehmung verbessern. Ist es wichtig, Farben gut beurteilen zu können, sind ungetönte Gläser von Vorteil.

Gewicht

Für eine lange Tragedauer ist es von Vorteil, wenn die Brille neben der perfekten Passform auch über ein sehr geringes Gewicht verfügt. So wird Druck auf Ohren und Nase vermieden und es treten keine Druckstellen auf. Schwerere Brillen werden aufgrund von Beschwerden häufig abgesetzt und bieten dann nicht immer den gewünschten Schutz.

Brillenform

Bei einer Laborbrille ist es wichtig, dass die Augen nicht nur von vorn, sondern vor allem auch von der Seite geschützt werden. Daher verfügen viele Brillen über einen separaten Seitenschutz, der einen klaren Durchblick zur Seite ermöglichen sollte. Davon lassen sich eng anliegende gebogene Brillen unterscheiden, welche der Kopfform so angepasst sind, dass sie keinen separaten Seitenschutz brauchen. Je weiter und ungestörter das Sichtfeld ist, umso besser ist dies für den Mitarbeiter.

Schutzbrille im Labor – Lösungen für Brillenträger

Für Brillenträger müssen spezielle Lösungen gefunden werden, da neben der Augensicherheit auch die Sehfähigkeit berücksichtigt werden muss. Eine Korrektionsbrille ist beispielsweise nach der EN 166 kein ausreichender Schutz. Üblicherweise werden bei einer Schutzbrille für das Labor für Brillenträger zwei unterschiedliche Ansätze unterschieden:

Überbrille

Bei einer Überbrille wird eine Schutzbrille über der für die Sehfähigkeit verantwortlichen Korrektionsbrille getragen. Die Überbrille ist entsprechend groß und vor allem breit, um ein bequemes Tragen der beiden Brillengestelle übereinander zu gewährleisten. Es ist bei der Auswahl zusätzlich sicherzustellen, dass die Gläser der beiden Brillen nicht aufeinander reiben, damit keine Beschädigungen entstehen können.

Eine Überbrille, wie die bei MedSolut.com erhältliche Dräger X-pect 8100, ist sehr flexibel, da Überbrillen mit einer großen Variation an Korrektionsbrillen kombiniert werden können und beispielsweise auch für Besucher geeignet sind. Sie sind aufgrund ihrer Größe allerdings häufig schwerer als andere Laborschutzbrillen und beschlagen schneller, was sich bei längerer Tragedauer unangenehm bemerkbar machen kann.

Korrekturschutzbrille

Eine Alternative bietet eine Korrekturschutzbrille. Hierbei handelt es sich um Schutzbrillen, die über geschliffene Sicherheitsgläser verfügen, welche entsprechend der individuellen Sehleistung optisch korrigiert wurden. Korrekturschutzbrillen sind demnach hochgradig individuell und entsprechend kostspielig. Dafür ist eine Korrekturschutzbrille allerdings für das längere Tragen im Labor gedacht, die Nachteile einer Überbrille entfallen hier.

Labor-Schutzbrillen bei MedSolut.com – Hersteller und Sortiment

MedSolut.com führt im Bereich von Schutzbrillen ausschließlich Markenhersteller, auf deren Qualität und Service Verlass ist.

BÜRKLE

Die Firma BÜRKLE ist ein Familienunternehmen, welches direkt nach dem 2. Weltkrieg Anfang der 50er-Jahre gegründet wurde. Der Fokus liegt auf dem Laborbedarf aus Kunststoff zur Probennahme und Abfüllung von gefährlichen und aggressiven Flüssigkeiten. Die Labor-Schutzbrillen von BÜRKLE sind ausnahmslos qualitativ hochwertig, entsprechen den vorgeschriebenen Normen und stellen die Sicherheit des Laborpersonals in den Mittelpunkt. Bei MedSolut.com können Sie zwischen Überbrillen, ultraleichten Schutzbrillen sowie Vollsichtbrillen als Teil des Portfolios wählen.

Dräger

Seit 1889 schützen Dräger-Produkte die Sicherheit und das Leben von Labor-Mitarbeitern. Das international führende Familienunternehmen in der Sicherheits- und Medizintechnik hat sich über mittlerweile fünf Generationen zu einem großen Konzern entwickelt. Auf die Kundennähe, die Innovationskraft und die Qualität können Sie sich immer verlassen. Die Schutzbrillen von Dräger, welche Sie bei MedSolut.com erwerben können, umfassen die komplette Bandbreite an Serien für Überbrillen, klassische Schutzbrillen und Vollsichtbrillen.

Die passende Schutzbrille für Ihr Labor – jetzt unverbindlich beraten lassen!

Wenn Sie die Sicherheit Ihres Laborpersonal erhöhen möchten und neue individuelle Laborbrillen benötigen, sind wir gern für Sie da und unterstützen Sie bei der Auswahl. Kontaktieren Sie uns: Unsere Fachberater verfügen über jahrelange Erfahrung und helfen Ihnen, die perfekte Schutzbrille für Ihr Labor zu finden. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0) 30 2096579 00 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an [email protected].