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Mit neuen Robotertechnologien Viren entgegenwirken

Mit neuen Robotertechnologien Viren entgegenwirken

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Roboter haben das Potenzial uns Menschen bei der Bekämpfung von Covid-19 zu unterstützen, beispielsweise bei der Desinfektion von medizinischen Einrichtungen. Das bewies kürzlich ein neuer Desinfektionsroboter aus Dänemark.

Der Desinfektionsroboter UVD des dänischen Herstellers Blue Ocean Robotics ist weltweit auf dem Vormarsch. Bereits in über 40 Ländern wird das Gerät aktiv genutzt. Eine Vielzahl der Geräte sind laut Angaben des Herstellers im chinesischen Wuhan im Einsatz. Hier unterstützen Sie das Krankenhauspersonal beispielsweise bei der Reinigung und Desinfektion der Räumlichkeiten.

Elektrische Desinfektionsroboter

Mithilfe von Ultraviolettem Licht bestrahlt der UVD-Roboter Oberflächen, um Krankheitserreger abzutöten. Je intensiver und länger er dabei den jeweiligen Bereich bestrahlt, umso effektiver ist das Ergebnis. Dadurch können bis zu 99 Prozent aller Viren beseitigt werden. Darüber hinaus arbeitet der Desinfektionsroboter autonom. Dies sorgt für einen hohen Sicherheitsfaktor, denn sobald eine Person im Raum ist, wird das UV-C-Licht umgehend abgeschaltet.

Roboter als medizinisches Hilfspersonal bilden mittlerweile einen eigen Serviceroboter-Markt, der großes Wachstumspotenzial bietet. Demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass auch andere Hersteller, wie Siemens, auf diesen Zug aufspringen und eigene Roboter entwickeln.

Der Roboter von Siemens kann laut Angaben des Herstellers innerhalb von einer Stunde eine Fläche von bis zu 36.000 Quadratmetern desinfizieren. Über eine 360-Grad-Kamera nimmt das Gerät Bilder des Raumes auf und kann anschließend vom Anwender entsprechend gesteuert werden. Der menschliche Kontakt bleibt aus – und damit auch das Infektionsrisiko.

Da das medizinische Personal während der Pandemie vielerorts an seine Grenzen stößt, könnten Roboter wie diese eine qualifizierte Unterstützung sein.

Serviceroboter als multifunktionale Assistenten

Doch auch in anderen Bereichen der Medizin- oder Laborarbeit ist die Hilfe von Robotern auf dem Vormarsch. So widmen sich Unternehmen aus München und Aalborg der Entwicklung von sogenannten Service-Robotern.

Bislang kamen viele der smarten Helfer in Hotels als Minibar- oder Roomservice zum Einsatz. Das soll sich künftig ändern. Denn die Nachfrage der Roboter als Unterstützung im Labor steigt. Sie können beispielsweise beim Sortieren, Ordnen oder Lagern von Blutproben eingesetzt werden. Darüber hinaus verfügen einige Modelle bereits über die Funktion, den Inhalt nach Bedarf zu kühlen oder sehr vorsichtig zu transportieren.

Dass das Thema Labor-Roboter Potenzial hat, steht außer Frage. Wir sind gespannt, wie sich dieses Thema in Zukunft entwickelt und welcher Roboter in Sachen Mitarbeiter-Support und Corona-Bekämpfung das Rennen anführen wird.

 

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