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Laborarbeit heute – neue Trends zeichnen sich ab

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In der modernen Welt der Laborarbeit zeichnet sich ein Wandel ab. Schon bevor das Corona-Virus die Wirtschaft in ihren Grundzügen buchstäblich erschütterte, waren Veränderungen erkennbar. Nicht nur mit Blick auf die Etablierung neuer Berufsfelder im Laborbereich, sondern vor allem auch in puncto Digitalisierung und Nachhaltigkeit kristallisieren sich ganz neue Trends heraus. Diese Entwicklungen beziehen sich auf unterschiedliche Bereiche und werden langfristig weitere Neuerungen nach sich ziehen.

Veränderungen in der Laborarbeit

Jobs mit Homeoffice-Vernetzungen rücken seit geraumer Zeit immer weiter in den Fokus. Im Zuge dessen haben sich mittlerweile etliche neue Berufe am Markt etabliert. Mit ihnen will man erreichen, dass kleine, mittelständische und große Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihren Mitarbeitern insgesamt ein höheres Maß an Agilität und Flexibilität zu bieten. Sogenannte Cloud-Architekten und E-Commerce Managerinnen sind dementsprechend gefragter denn je.

Aber auch gut ausgebildete Virologen, Labortechniker und -assistenten werden in den verschiedensten Laborbereichen und Branchen händeringend gesucht. In Krisenzeiten gehört der Faktor Flexibilität ohnehin zu den wichtigsten Eigenschaften. Und das sowohl aus der Sicht von Arbeitnehmern als auch von Arbeitgebern. So zeigt der Wandel, dass interessierte Bewerber keineswegs mehr zwangsläufig ein Studium absolviert haben müssen, um die Chance zu bekommen, einen der neuen, krisensicheren Jobs zu ergattern. Tatsächlich hat Covid-19 innerhalb der vergangenen Monate eine echte Trendwende herbeigeführt. Insbesondere mit Blick auf die Laborarbeit hat sich einiges getan.

Veränderte Strukturen und Arbeitsabläufe in Laboren

Die Laborarbeit ist jetzt gefragter als je zuvor. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird der Alltag in Laboren insgesamt wesentlich komplexer, sodass eine Optimierung von Arbeitsabläufen unabdingbar geworden ist. Alles soll effizienter, wirtschaftlicher und natürlich auch ressourcenschonender werden. Nur so können auch in Zukunft exzellente Resultate erzielt werden.

Bei einem Blick auf die Programme ausgewählter zukunftsorientierter Fachmessen wird deutlich, welchen Stellenwert die Bereiche Nachhaltigkeit und Digitalisierung heute haben. Um dem aber gerecht zu werden, braucht es unter anderem hochfunktionale Software-Lösungen, die dem Personal in Laboren dabei hilft, den Überblick zu behalten, klare Strukturen zu schaffen und spezifische Prozesse zielgerichtet auszuwerten. Auch im Hinblick auf den Umgang mit den Ressourcen ist Nachhaltigkeit ein essenzielles Thema. Dieser Aspekt verträgt sich allerdings nicht sonderlich gut mit den gesetzlichen Vorgaben.  Aber sehen Sie selbst:

Der Blick über den Tellerrand zeigt innovative Ideen auf, die es in sich haben

Kunststoff – vorher und nachher

In den meisten Fällen dürfen viele Zubehörteile und Materialien im Laboralltag nur ein einziges Mal zur Anwendung kommen. In Anlehnung an besagte Gesetzgebung ist es kaum möglich, den Einsatz von Kunststoffen zu verhindern. Aber es gibt Lösungen. Und zwar in Form von biologischem Kunststoff, hergestellt aus Mais. Grundsätzlich liegt das Augenmerk hierbei nicht nur auf ökologisch exzellent durchdachten Herstellungslösungen, sondern auch die Art des Recyclings nimmt hierbei einen zentralen Stellenwert ein.

Oft rückt diesbezüglich die anschließende Verwendung in Form von Fahrzeugbatterien oder schicken Gartenmöbeln in den Fokus. „Grün denken und handeln“, lautet mit Blick auf die aktuellen Laborarbeitstrends das Motto.

Moderne Formen der digitalen Kommunikation

Intelligente Vernetzung und gut durchdachte Informations- und Kommunikationstechnologien – das sind Aspekte, die einen immer höheren Stellenwert haben in der Laborarbeit 2021. Ziel ist es, Prozesse und Abläufe zwischen Mitarbeitern und Systemen sowie zwischen Produkten und Sensoren so miteinander zu verknüpfen, dass sie zu einem Großteil selbstorganisiert funktionieren und arbeiten. Natürlich steht auch hier der Faktor „Ressourcen schonen“ im Mittelpunkt.

Die Verwendung innovativer Laborinformations- und Management-Module soll zum einen einzelne Arbeitsabläufe und Prozesse unterstützen und andererseits die Datenverfolgung vereinfachen. Auf den ersten Blick erscheinen die digitalen Systeme recht komplex, jedoch sind sie individuell konzeptionierbar und damit in Sachen Ergebnisdatenerfassung, Berichterstattung etc. buchstäblich Gold wert.

Arbeitsbereiche effizienter und erfolgsorientierter gestalten

Ein klarer Trend ist de facto auch die Gestaltung neuer Rahmenbedingungen in Bezug auf die alltägliche Arbeit im Labor. Diesbezüglich spielen erneut die Digitalisierung sowie die Verbesserung der Kommunikation untereinander eine zentrale Rolle. Das bedeutet, dass das Labor an sich nicht mehr „nur“ als schlichter Arbeitsbereich verstanden werden sollte, sondern als kommunikativer Life Science Bereich, in welchem das Wohl und der Ideenreichtum des Personals weiter ins Blickfeld rücken sollten.

Die Möglichkeit des intensiveren Austausches untereinander kann die Motivation und auch die Kreativität der Mitarbeiter fördern. Auch dieser Aspekt ist in Bezug auf die Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit essenziell. Darüber hinaus können aus dieser positiven Entwicklung kurz-, mittel- und langfristig nachhaltige Entwicklungserfolge entstehen.

Wir sind gespannt, wie die Laboratorien von Morgen aussehen und funktionieren werden. Sie auch?


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