Shopping Cart
Wie wird das smarte Labor der Zukunft aussehen?

Das smarte Lab in Life Science und Healthcare – bahnbrechende Entwicklungen

| von
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Im Forschungsbereich, in der Diagnostik sowie nicht zuletzt im Qualitätsmanagement in unterschiedlichsten Branchen nimmt das so genannte „smarte Lab“ einen hohen Stellenwert ein. Im Zeitalter der Digitalisierung sehen sich Labore zahlreichen Verpflichtungen und Herausforderungen gegenüber. Ziel war und ist die Sicherstellung einer höheren Automatisierung sowie darüber hinaus eine nachhaltig verbesserte Datenintegrität.

Des Weiteren strebt man mehr Transparenz und eine bessere Usability mit Blick auf die zum Einsatz kommenden Technologien und Strukturen an. Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat sich in besagten Bereichen viel getan und auch in Zukunft sind deutliche Veränderungen in Sicht. Was das smarte Lab bereits jetzt zu leisten imstande ist, welche Vorteile sich daraus ergeben und welche Anforderungen es in den kommenden Jahren zu erfüllen gilt – das und mehr möchten wir hier veranschaulichen.

Das smarte Lab entwickelt sich stetig weiter

So fortschrittlich der vielschichtige Kosmos der Forschung und der Wissenschaft ist, so interessant ist es doch zu beobachten, dass selbst in modernen Laboratorien Prozesse und Technologien manchmal nicht oder nur unzureichend miteinander vernetzt sind. Selbst die Samples im Rahmen von Tests und Experimenten werden häufig noch manuell von den zuständigen Experten prozessiert. Fakt aber ist ebenfalls, dass man im modernen Labor verstärkt in der Lage ist, immer größere Datenmengen zu generieren und spezifische Abläufe insgesamt zeit-, kosten- und ressourcensparender zu gestalten.

Heute kommen immer mehr exzellent durchdachte Automatisierungslösungen zur Anwendung, die aber noch nicht in allen Laboratorien vollumfänglich genutzt bzw. ausgeschöpft werden können. Dies liegt unter anderem an den zum Teil sehr stringenten Gesetzgebungen und Regularien. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind vor allem die mitunter nicht standardisierten Prozesse im Laboralltag. Sicherlich ist der Kostenaufwand für die Etablierung neuer Technologien in einigen Bereichen recht hoch. Gleichzeitig ist man der Ansicht, dass sich bestimmte Prozesse augenscheinlich leichter und flexibler manuell bearbeiten lassen, als es mit automatisierten Plattformen und Gerätschaften der Fall ist. Tatsächlich?

Unsere Experten schauen genauer hin

Ein Trend zeichnet sich besonders ab: viele Laboratorien avancieren buchstäblich zu vernetzten Daten-Institutionen. Und das vor dem Hintergrund, Informationen zu generieren, welche hinsichtlich einer zielorientierten Unternehmenssteuerung von unschätzbarem Wert sind. Darüber hinaus sind nachhaltige, modulare Lösungen für Hard- und Softwareanlagen konzeptioniert und individuell ausgerichtet werden.

Fortschritt in puncto Prozessüberwachung und Dokumentation

Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine spielt eine essenzielle Rolle im Smart Lab. Um hier optimale Resultate zu erzielen, wird dem Tracking von Materialien eine besondere Bedeutung beigemessen. Man will so eine sinnvolle Plattform für die Verantwortlichen in den Laboratorien schaffen, um das Handling und die Überwachung kostbarer Muster und Proben noch effizienter zu machen. Statt – wie noch vor etwa fünf bis 10 Jahren – auf das klassische handschriftliche Laborbuch zu setzen, rücken stattdessen zentrale Informations- und Dokumentationsschnittstellen in den Fokus. So können sich die Labormitarbeiter leichter und auf direktem Wege sowohl personenbezogene als auch bedarfsgerechte Informationen für ausgewählte Fachbereiche sichern.

In dem Zusammenhang ist immer häufiger auch eine Virtualisierung ausgewählter Labor-Prozesse im Gespräch. Im Hinblick auf das Ordern von Mustern, Zellen, Zellstrukturen und dergleichen soll der Mensch durch die gezielte Nutzung von Technologien von einem unkomplizierteren, schnelleren und vor allem kostengünstigen Transfer der erforderlichen Werte und Daten profitieren.

Intelligent untereinander vernetzt – mit modernen Lösungen von MedSolut.com

Mensch und Maschine werden im Labor der Zukunft mehr und mehr miteinander kooperieren und im Zuge dessen wertvolle Zeit bei der Übermittlung und Auswertung von Daten einsparen. Stichwort: Automatisierung in Forschung und Wissenschaft – das Pensum an manueller Arbeit soll reduziert und dadurch kreative und effektive Problemlösungen eruiert werden können. Elementar im Smart Lab „von morgen“ ist die gezielte und strukturierte Datensammlung, das automatisierte Kalkulieren und Analysieren mithilfe ausgewählter Software-Lösungen sowie die zentralisierte Ablage auf digitaler Ebene.

Statt besagtem „Klassiker“, dem manuell geschriebenen Laborbuch, kommt ein Labor-, Informations- und Managementsystem zur Anwendung, das ausgewählten Mitarbeitern individuellen Zugriff gewähren wird. Dadurch sollen alle Daten und Analysewerte wertschöpfend und nachhaltig verwendet bzw. weiter bearbeitet und je nach Bedarf breit gefächert genutzt werden können.

Gerätschaften automatisieren und digitalisieren

Essenzielle Geräte und Technologien, die im Smart Lab zum Einsatz kommen, werden spätestens innerhalb der kommenden fünf Jahre hochautomatisiert und miniaturisiert sein. Dabei strebt man die vollumfängliche datentechnische Verknüpfung aller Geräte untereinander an. Die Gerätebedienung soll somit einfacher und der Datenaustausch effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig ist man bereits dabei, sowohl vertikale und horizontale Kommunikationsstrukturen aufzubauen:

  • vertikale Kommunikation

Die vertikale Kommunikationsebene bezeichnet die Verbindung zwischen User, Gerät und Server-Infrastruktur.

  • horizontale Kommunikation

Mit der horizontalen Kommunikation ist die Gerätesequenz im jeweiligen Arbeitsprozedere gemeint. Diesbezüglich wird wiederum zwischen der physischen und virtuellen Struktur unterschieden.

Unsere freundlichen Spezialisten zeigen Ihnen gerne die Vorzüge sowie die neuartigen Technologien und Systeme des Smart Labs auf. Wir unterstützen Sie sowohl bei der Planung und Organisation als auch bei der Umsetzung bzw. Bereitstellung und Auswahl der erforderlichen System- und Technologielösungen. Die Implementierung spezifischer, bedarfsgerechter Infrastrukturen, Sicherheitstechniken und Co. sollte im Übrigen frühestmöglich in die Wege geleitet werden, um klare Linien für die künftigen Anwendungen zu definieren.

Insgesamt wird es im Labor der Zukunft bereits in absehbarer Zeit möglich sein, quantifizierbare Geschäftsvorteile zu erzielen. Dementsprechend können Sie schon jetzt davon ausgehen, dass Sie in Ihrem Labor bzw. Institut von einer nachhaltigen Institutsskalierbarkeit profitieren.

 

Sie haben Fragen zum Smart Lab? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und sind jederzeit für Sie da.

Ihnen gefallen unsere Beiträge? Dann besuchen Sie unsere Social Media Channels. So verpassen Sie garantiert keine News mehr!