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Wozu werden Brenner im Labor benötigt?

Laborgasbrenner zeichnen sich nicht nur durch unterschiedliche Ausstattungen und Zubehörteile aus, sondern können auch für viele verschiedene Anwendungen zum Einsatz kommen. Dazu zählen insbesondere das Verproben (wie beispielsweise die Lötrohrprobe oder die Flammenfärbung) und das sterile Arbeiten in unmittelbarer Nähe der Flamme. Hinzu kommen Erhitzungsvorgänge von Speisen und Proben sowie Glasarbeiten. Nicht zuletzt deswegen sind Brenner weit verbreitet und insbesondere in den folgenden Einrichtungen häufig zu finden:

  • Mikrobiologische Labore
  • Schulen und Universitäten
  • Lebensmittelindustrie
  • Forschungseinrichtungen
  • Materialprüfung

Laborgasbrenner – unser Sortiment im Überblick

Um allen Anforderungen in diversen Einsatzgebieten gerecht zu werden, bieten wir Ihnen in unserem Sortiment bei MedSolut eine breite Auswahl an verschiedenen Laborgasbrennern. So finden Sie genau den richtigen Brenner für Ihr Labor.

Teclubrenner

Unter den Begriff Teclubrenner fallen kleine Gasbrenner, die vor allem für Erhitzungsvorgänge im Labor verwendet werden. Anders als beim Bunsenbrenner wird die Luft von unten in das Brennrohr eingesaugt, welches wiederum einen größeren Durchmesser besitzt. So lassen sich auch hohe Temperaturen von mehr als 1.000°C erreichen. In unserem Sortiment finden Sie Teclubrenner der Marke BOCHEM, die der DIN 30665 entsprechen.

Bunsenbrenner & Gasbrenner

Bunsenbrenner und Gasbrenner gehören zu den klassischen Vertretern dieser Kategorie und zeichnen sich durch unterschiedliche Größen und Aufbauvarianten aus. Sie sind mit einem Brennrohr, einer Luftzufuhr, einer Gasregulierung und einer Gaszufuhr ausgestattet, sodass sowohl rauschende als auch leuchtende Flammen erzeugt werden können.

Die Unterschiede liegen in der Brennzeit, der Anheizzeit und dem Zubehör. Bei MedSolut bieten wir Ihnen Bunsen- und Gasbrenner der Marken WLD-TEC, BOCHEM und SCHUETT.

Mikrobrenner

Auch Mikrobrenner gehören zu den Gasbrennern, bestechen aber durch eine besonders kompakte Bauform und austauschbare Düsen. Dadurch sind sie handlich und für einen mobilen Einsatz geeignet. Mikrobrenner werden zumeist mit einer Butan- oder Propangaskartusche betrieben und können trotz der geringen Abmessungen hohe Temperaturen bis zu 1.300°C erreichen.

Sicherheitsbrenner

Ist von einem Sicherheitsbrenner die Rede, so handelt es sich um einen Gasbrenner mit einer soliden Basis und einer automatischen Gasunterbrechung nach dem Erlöschen der Flamme. Durch diese zusätzlichen Features wird der Betrieb einfach und – wie der Name es bereits verrät – sicherer. Einige Modelle verfügen außerdem über eine Mikrospitze für punktuelle Flammen, sodass sie sich auch für filigrane Arbeiten eignen.

Meker-Fisher-Brenner

Letzter im Bunde ist der Meker-Fisher-Brenner (wie beispielsweise dieses Modell von BOCHEM), der im Vergleich zu den Bunsenbrennern und Gasbrennern für ein größeres Heizvolumen ausgelegt ist. So lässt sich die Flamme auch bei großen Volumina schnell aufheizen, was für zeitintensive Projekte ideal ist.

Bedienung und Aufbau eines Labor Brenners

Um sicher und effektiv mit einem Brenner im Labor arbeiten zu können, muss auf einige wichtige Vorkehrungen bei der Inbetriebnahme und bei der Bedienung geachtet werden. Dafür ist es wichtig, einen Überblick über die wichtigen Bestandteile zu haben – und wie der tatsächliche Aufbau aussieht. Es gilt: Sicherheit steht ganz oben auf der Liste.

Labor Brenner: die wichtigsten Bestandteile

Obwohl sich der genaue Aufbau eines Gasbrenners von Modell zu Modell unterscheiden kann, teilen praktisch alle Geräte übliche Bestandteile. Am Beispiel des herkömmlichen Bunsenbrenners sieht das wie folgt aus:

  • Standfuß: Der Standfuß befindet sich am unteren Teil des Labor Brenners und sorgt für einen festen Halt auf dem Tisch.
  • Brennerrohr: Am Standfuß schließt das Brennerrohr an. Dieses vertikale Metallrohr führt das Gas im Inneren des Geräts und wird im Betrieb heiß, weshalb es nicht berührt werden sollte.
  • Gaszufuhr mit Gasregler: Das Gas kommt über die Gaszufuhr in das Brennerrohr. Dabei handelt es sich üblicherweise um einen Anschluss für einen Gummischlauch. Der dazugehörige Gasregler macht die Regulierung der Zufuhr möglich. Wird er höher gedreht, kommt mehr Gas an – die Flamme wird größer.
  • Luftregler: Am unteren Teil des Gasrohres ist außerdem der Luftregler bzw. die Luftzufuhr zu finden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um ein kleines Rädchen. Über die Luftzufuhr wird gesteuert, wie viel Luft vom Brenner eingesaugt wird. Das nimmt einen Einfluss auf die Farbe, Größe und Temperatur der Flamme.
  • Auslass: Als Auslass wird schließlich der Teil des Gasbrenners benannt, an dem die Flamme oben austritt.

Wichtig: Achten Sie beim Betrieb eines Brenners immer auf Ihre Sicherheit. Dazu gehört, dass die Gasregulierung nach jeder Verwendung gänzlich geschlossen werden und der Gasbrenner abkühlen muss. Tragen Sie außerdem immer eine Schutzbrille und sichern Sie Ihre Haare. Brennbare Gegenstände dürfen sich nicht in Reichweite der Flamme befinden. Drehen Sie die Gaszufuhr nach jeder Verwendung wieder ab.

Inbetriebnahme des Laborgasbrenners

Für jede Inbetriebnahme des Laborgasbrenners sollten Sie eine mentale Liste haben, die alle wichtigen Ablaufschritte beinhaltet. Auch das trägt zur Sicherheit maßgeblich bei und sorgt gleichzeitig für einen optimalen Arbeitsablauf mit dem Gerät. Beachten Sie bei der Verwendung insbesondere die folgenden Schritte:

  • Setzen Sie für jede Verwendung eine Schutzbrille auf und binden Sie lange Haare zusammen, um nicht aus Versehen in die Flamme geraten zu können.
  • Prüfen Sie zuerst, ob die Luftzufuhr und die Gasregulierung gänzlich geschlossen sind, bevor Sie den Labor Brenner an die Gasversorgung anschließen.
  • Öffnen Sie den Gashahn erst dann, wenn der Gummischlauch mit dem Anschluss und dem Brenner verbunden ist.
  • Zünden Sie die Flamme dann umgehend mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug an, um einen Gasverlust zu verhindern.
  • Halten Sie Ihren Kopf vom Auslass fern und öffnen Sie den Gasregler.
  • Danach kann die Luftzufuhr für eine rauschende Flamme geöffnet werden.
  • Nach Abschluss der Arbeiten mit dem Laborgasbrenner müssen die Luftzufuhr und der Gasregler komplett geschlossen werden.

Laborgasbrenner einrichten – was ist zu beachten?

Beim Einsatz eines Brenners im Labor gibt es weitere Aspekte, die berücksichtigt werden sollten. Diese betreffen insbesondere die Einstellung und das Management einer geeigneten Flamme. In diesem Zusammenhang tauchen oftmals die folgenden Fragen auf:

Welche Flammenzonen gibt es? Die Flammenzonen werden in einen Außenkegel (äußerer Bereich) und einen Innenkegel (innerer Bereich) differenziert.

Wie heiß wird eine rauschende Flamme? Eine rauschende Flamme wird mit einer geöffneten Luftzufuhr erzeugt und besitzt eine bläuliche Farbe. Die Temperatur liegt zwischen 300°C und 500°C (Innenkegel) und etwa 1.300°C (Außenkegel).

Wie heiß wird eine leuchtende Flamme? Die leuchtende gelbe Flamme entsteht ohne Luftzufuhr und erreicht zwischen 600°C (Innenkegel) und ca. 900°C (Außenkegel).

Labor Brenner: Wir unterstützen Sie bei der Planung!

Laborgasbrenner ist nicht gleich Laborgasbrenner – je nach Modell und Ausführung kommen verschiedene Aspekte zum Tragen, die sich auf die Temperatur, die Größe und die Farbe der Flamme auswirken können. Um den perfekten Brenner für Ihre Einsatzwecke im Labor zu finden, helfen wir Ihnen daher gerne bei den Ausstattungsmerkmalen und dem Sicherheitszubehör weiter. Gleichzeitig bieten wir eine Beratung an, sodass Sie umfangreich informiert sind – und mit Ihrer Auswahl mehr als glücklich werden.

Sie haben weitere Fragen zu Laborgasbrennern?

Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen oder offene Fragen zu Brennern für das Labor haben, hilft Ihnen unser hochqualifiziertes Beraterteam sehr gerne weiter. Sie erreichen uns ganztägig telefonisch unter +49 30 209 657 900 oder per E-Mail an [email protected]. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!