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Was ist ein Auflichtmikroskop?

Ist von einem Auflichtmikroskop die Rede, so handelt es sich um ein Werkzeug zum Mikroskopieren von nicht-lichtdurchlässigen (opaken) Objekten und Proben. Im Gegensatz zum Durchlichtmikroskop kommt die Beleuchtung dabei nicht von unten, sondern von oben – das erlaubt die Betrachtung aus Richtung des Objektivs.

Das Licht wird von halbdurchlässigen Spiegeln und Prismen abgelenkt und dann vom Objekt reflektiert. Üblicherweise kommt normales weißes Licht zum Einsatz, aber auch die Fluoreszenzmikroskope arbeitet zumeist mit Auflicht.

Aufgrund der „oberflächlichen“ Betrachtung von Objekten ist die Auflichtmikroskopie vor allem in der Dermatoskopie (Betrachtung von Hautveränderungen), in der Mineralogie (Identifizierung von Erzmineralien) und in der Industrie (Materialtests) zu finden. Auch in Schulen, Universitäten und in der Forschung sind entsprechende Geräte zu finden. In der Biologie kommen sie hingegen seltener vor. Prinzipiell lassen sich die folgenden Arten unterscheiden:

  • Aufrechtstehende Auflichtmikroskope: Diese Gerätetypen sind für massive Objekttische konzipiert, weshalb das Lichthaus am hinteren Teil des Mikroskops befestigt werden kann. Objektiv, Tubus und Okular befinden sich über dem Objekt.
  • Inverse bzw. gestürzte Auflichtmikroskope: Bei diesen Mikroskopen ist der Aufbau im Vergleich zu aufrechtstehenden Varianten umgedreht – der Apparat befindet sich unter dem Objekttisch, wodurch die Objektoberseite mikroskopiert werden kann.

Auflichtmikroskope unserer Markenhersteller entdecken

Auflichtmikroskope unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Art, sondern auch bezüglich der einzelnen Spezifikationen – so kann das Gerät ideal auf die geplanten Einsatzgebiete angepasst werden. In unserem Sortiment bei MedSolut finden Sie eine große Auswahl aus unterschiedlichen Modellen und Herstellern, die für größere und kleinere Objekte ausgelegt sind:

Levenhuk

Mit einem Mikroskop von Levenhuk setzen Sie auf professionelle und kostengünstige Geräte für alle Anwendungen – von industriellen Disziplinen über Industrie und klinische Forschung bis hin zum Hobbybereich. Die Auflichtmikroskope (etwa die Modelle 5ST und 3ST) überzeugen durch einen aufrechten Aufbau, eine hohe Stabilität und präzise Bilder.

Kern & Sohn

Mikroskope aus dem Hause Kern & Sohn sind in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt, zu denen neben der Educational Line für einen täglichen Einsatz in Ausbildungsbetrieben und der Lab Line für Labore auch die Professional Line gehören. Letztere bietet hochspezialisierte Mikroskope für Forschung, Medizin und die verarbeitende Industrie. Bei uns finden Sie beispielsweise die Modelle OSF-4G und OKN-1 in unterschiedlichen Preisklassen.

A.Krüss

Von einer besonders breiten Auswahl und einer hervorragenden Bildqualität profitieren Sie bei Auflichtmikroskopen des Herstellers A.Krüss. Die Geräte dieses deutschen Unternehmens (wie etwa das Modell Optronic MSZ5000-T-S oder das Modell MSZ5000-T-S-RL) kommen mit einer fünfjährigen Herstellergarantie und werden vor allem in der Qualitätsbestimmung, Materialprüfung und Identifizierung von Metallverbindungen gerne eingesetzt. Damit gehören sie zu den wahren Spezialisten im industriellen Bereich.

Helmut Hund

Die Helmut Hund GmbH sitzt in Wetzlar und überzeugt bereits seit 50 Jahren mit hochwertigen und innovativen Geräten. Dazu gehören auch die Auflichtmikroskope (wie das Modell Wiloskop – F Zoom) des Herstellers, die für ein breites Anwendungsspektrum in Medizin, Biologie und Industrie konzipiert sind. Neben einer hohen Bildqualität und einer individuellen Konfiguration profitieren Sie außerdem von einer einfachen Bedienung – das erhöht die Sicherheit in der Bildbeurteilung.

Wie ist ein Auflichtmikroskop aufgebaut?

Obwohl sich die einzelnen Auflichtmikroskope hinsichtlich der Einsatzgebiete und der Verwendung voneinander unterscheiden, greifen praktisch alle Geräte auf den gleichen Aufbau zurück. Zu den wichtigsten Bauteilen gehören dabei insbesondere die folgenden:

  • Okular: Als Okular werden die Linsen bezeichnet, durch die die Probe auf dem Objekttisch betrachtet wird. Das ermöglicht eine erneute Vergrößerung des Objekts.
  • Tubus: Der Tubus schließt direkt an das Okular an und bildet einen Zylinder zur Abstandsvergrößerung zwischen Okular und Objektiv. Je länger dieses Bauteil ist, desto größer kann das Bild wiedergegeben werden.
  • Auflichtobjektive: Über die Auflichtobjektive wird das Licht aus der Lichtquelle aufgefangen und das erzeugte Zwischenbild vergrößert. Viele Mikroskope verfügen über mehrere Objektive, was die möglichen Anwendungen deutlich erweitert.
  • Lichtquelle: Die Lichtquelle dient der Beleuchtung der Probenoberfläche und sitzt beim Auflichtmikroskop auf der gleichen Seite wie die Objekte. Je nach Aufbau wird dabei die Oberseite (aufrechtstehendes Auflichtmikroskop) oder die Unterseite (inverses Auflichtmikroskop) der Probe beleuchtet.
  • Objekttisch: Auf dem Objekttisch liegt die zu untersuchende Probe.

Auflichtmikroskope: Verschiedene Verfahren im Überblick

Auflichtmikroskope werden – anders als Durchlichtmikroskope – dafür verwendet, eine Objektoberfläche genauer zu betrachten. Dafür kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, die wiederum verschiedene Bildinformationen preisgeben:

Auflicht-Kontrastverfahren

Als Auflicht-Kontrastverfahren wird die Bildgebung bezeichnet, die Lichtwellen für das menschliche Auge sichtbar macht – sie also wortwörtlich „kontrastiert“. Typische Beispiele sind die Phasenverschiebung von Lichtwellen und die Polarisation. Die Lichteigenschaften, die vorher vom Auge nicht wahrnehmbar waren, werden so umgewandelt. Als Maximen gelten dabei die Helligkeit (Amplitude) und die Farben (Wellenlängen) des Lichts.

Auflicht-Hellfeld

Beim Auflicht-Hellfeld-Verfahren wird Licht auf die Oberfläche der Probe gelenkt und von dort wieder reflektiert. In den Okularen wird so die Beschaffenheit der Probe sichtbar gemacht, da das Licht teilweise oder komplett resorbiert wurde. Klassische Beispiele für die Anwendbarkeit dieser Methode sind charakteristische Korngrenzen in der Metallographie oder die Begutachtung von Schweißverbindungen.

Auflicht-Dunkelfeld

Dem gegenüber steht das Auflicht-Dunkelfeld-Verfahren, bei dem das Licht indirekt auf die Probe gelenkt wird. Das geschieht über einen konzentrisch angeordneten, spiegelnden Ringkanal im Objektiv, der für einen sehr flachen Einfallswinkel sorgt. Entspricht nun der Einfallswinkel dem Ausfallswinkel, entstehen hohle Lichtkegel und ein dunkler Bildhintergrund. So lassen sich beispielsweise feine Risse und Kratzer oder Verunreinigungen auf der Probe feststellen.

Preis von Auflichtmikroskopen

So unterschiedlich wie die Modelle und Hersteller können auch die Preise bei Auflichtmikroskopen sein. Dort spielen diverse Faktoren mit, die einen Einfluss auf die Kosten nehmen – von der Korrektur des Objektivs über den Aufbau bis hin zu den möglichen Kontrastierverfahren und der verbauten Beleuchtungstechnik. Gleichzeitig spielt die Spezifikation eine Rolle, sodass Geräte für Industrie und Technik nicht selten mehr Funktionen und eine höhere Bildqualität erlauben.

Prinzipiell gilt, dass auf jedem Preisniveau ein hochwertiges und nützliches Auflichtmikroskop gefunden werden kann. Geräte mit einem kleineren Funktionsumfang, die für eine Anwendung im Lehrbereich gedacht sind, beginnen bereits ab 242 Euro (wie das A.KRÜSS Optronic MSL4000-20/40-IL-TL Stereomikroskop). Polarisierende Industriemikroskope, zu denen das Modell H 600 AM 50 von Helmut Hund gehört, siedeln sich eher bei 3.000 bis 4.000 Euro an.

Wird es noch spezieller, können die Preise auch bis 8.000 Euro und mehr reichen. Eine solche Anschaffung lohnt sich meistens dann, wenn die Anwendungsgebiete auf eine bestimmte Mikroskopiertechnik angewiesen sind. Als Modellbeispiel kann das Mikroskop H 600 AFL Ph 40 Plan 100 von Helmut Hund genannt werden.

FAQs

Wofür eignet sich ein Auflichtmikroskop?

Auflichtmikroskope dienen der Oberflächenbetrachtung von Proben und Stoffen. Daher werden sie primär für ein Mikroskopieren von lichtundurchlässigen Objekten verwendet, was beispielsweise in der Medizin (etwa Dermatologie), in der Industrie (zum Beispiel Qualitätskontrollen von Material) und in der Forschung (wie in der Mineralogie) notwendig sein kann.

Wie funktioniert ein Auflichtmikroskop?

Ein Auflichtmikroskop wird dafür verwendet, die Oberfläche einer bestrahlten Probe genau zu betrachten. Im Gegensatz zum klassischen Durchlichtmikroskop wird das Objekt dabei nicht durchstrahlt, sondern aus Richtung der Lichtquelle betrachtet.

Was kann ich mikroskopieren?

Mikroskopiert werden kann prinzipiell alles, was zwischen den Objekttisch und die Lichtquelle passt – für ein Auflichtmikroskop muss das Objekt nicht einmal lichtdurchlässig sein. Mit aufrechtstehenden Modellen wird die Oberseite, mit inversen Auflichtmikroskopen die Unterseite der Probe beleuchtet.

Auflichtmikroskope günstig kaufen bei Medsolut.com

Für die Oberflächenbetrachtung von Objekten kommen Auflichtmikroskope zum Einsatz, die wiederum in diversen Größen, Ausstattungen und Spezifikationen angeboten werden – so ist für jeden Anwendungsbereich das richtige Gerät dabei. Sie möchten ein Auflichtmikroskop kaufen oder wünschen sich eine Beratung bei der Auswahl? Unser hochqualifizierter Kundenservice bei MedSolut hilft Ihnen telefonisch unter +49 30 2096579 00 oder per E-Mail an [email protected] gerne weiter!